So bleibt der Rasen in der kalten Jahreszeit gesund

So bleibt der Rasen in der kalten Jahreszeit gesund

Mit Kindern spielen, ein Sonnenbad nehmen oder ein Grillfest feiern – der Rasen im Garten wurde im Sommer vielseitig genutzt. Die lange Wachstumsphase seit dem Frühjahr, hat ihm zudem Kraft gekostet. Damit er auch 2016 wieder üppig grünt, kann man ihn schon jetzt mit einigen Pflegemaßnahmen optimal auf das nächste Jahr vorbereiten. Dabei ist die bedarfsgerechte Versorgung mit Nährstoffen besonders wichtig. „Im Herbst sollte man für die Rasendüngung auf jeden Fall ein Spezialprodukt verwenden. Denn normale Langzeitdünger enthalten für diese Jahreszeit viel zu viel Stickstoff. Dieser regt das Wachstum der Gräser an, was im Winter das Risiko für Frostschäden erhöht“, erklärt Pitt Frühhaber, Gartenbauingenieur beim Schweizer Düngerspezialisten Hauert.

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Wichtige Nährstoffe

Im Herbst benötigt der Rasen weniger Stickstoff, dafür aber umso mehr Phosphat, was das Wurzelwachstum fördert. Auch Kalium ist jetzt wichtig, da es die Salzkonzentration im Zellsaft erhöht und damit dessen Gefrierpunkt senkt. Es wirkt wie ein natürliches Frostschutzmittel und macht die Gräser so bei kaltem Winterwetter widerstandsfähiger. Welche Nährstoffe ein Dünger enthält, verrät der sogenannte NPK-Wert, der auf der Packung zu finden ist. N steht für Stickstoff, P für Phosphat, K für Kalium. Der organisch-mineralische Hauert Cornufera® Herbstdünger enthält beispielsweise ein Nährstoffverhältnis, das sich sehr gut für das Ende der Gartensaison eignet. Von August bis November kann der Herbstdünger auf die Rasenfläche aufgetragen werden und wirkt dann etwa zehn Wochen lang. Das Resultat: Die Gräser sind mit einem starken Wurzelwerk in den kalten Monaten gut versorgt, sind besser gegen Trockenheit, Frost sowie Krankheiten geschützt und zeigen während der Wintermonate ein schönes Grün. Dies ist die Basis für einen gesunden Rasen, der mit einem dichten Wachstum ins neue Frühjahr starten kann.

Herbstdünger verteilen

Bevor Gartenbesitzer ihren Rasen im Herbst düngen, können sie ihn zunächst vertikutieren. Das wirkt wie eine Verjüngungskur: das Vertikutiergerät lockert den zuvor sehr kurz gemähten Rasen mit leichten Schnitten auf, sodass sich Verdickungen und Verfilzungen lösen. An Stellen, die über die Sommermonate kahl geworden sind, sollte frische Aussaat verteilt und anschließend gut gewässert werden. Dann geht es ans Düngen: „Der Cornufera Herbstdünger ist granuliert und staubt daher nicht beim Ausstreuen. Er sollte möglichst gleichmäßig auf der Fläche verteilt werden – entweder von Hand oder mit einem Düngerstreugerät“, rät Frühhaber. „Pro Quadratmeter reichen etwa 30 Gramm Dünger. Nach dem Ausstreuen muss der Rasen nicht besonders geschont werden. Er ist sofort wieder benutzbar.“

Das letzte Mähen vor dem Winter

Auch im Herbst ist für die Rasenpflege regelmäßiges Mähen wichtig, auch wenn das Wetter es Gartenfreunden nicht immer leicht macht. Mit den sinkenden Temperaturen verringert sich auch das Wachstum der Gräser. „Je nach Wetterlage fällt das letzte Mähen in den Oktober oder November. Das Gras sollte dabei nicht tiefer als fünf Zentimeter geschnitten werden, damit es an den kürzer werdenden Tagen möglichst viel Licht zur Photosynthese nutzen kann“, so Frühhaber. „Das gibt zusätzlich Kraft und verringert die Gefahr von Moos- und Unkrautbildung.“ Aus dem gleichen Grund empfiehlt es sich, regelmäßig das Herbstlaub vom Rasen zu entfernen. Die Fläche wird dadurch besser durchlüftet und hat mehr vom spärlichen Tageslicht. Weitere Informationen zur Rasenpflege sind auf www.hauert.de zu finden.

Quelle: GPP