Landgard: Veränderungen in Vorstand und Geschäftsführung

18 Mai, 10:11, by redaktion Schlagwörter: , ,

 

 

 

Gerold Kaltenbach wird mit Wirkung zum 1. Juli 2012 den Posten des CFO im Vorstand der Landgard eG aufnehmen. Das teilte das Unternehmen am Freitag, 18. Mai, mit.

Der 52-jährige Diplom-Betriebswirt ist derzeit Senior Vice President – Group Finance der Nordzucker AG.

Neben seinen Führungs- und Auslandserfahrungen im Finanzbereich bringe Kaltenbach umfangreiche Expertisen in der Führung von Integrationsprojekten zur Effizienzsteigerung mit.

„Mit Gerold Kaltenbach haben wir einen neuen Manager gewinnen können, der über 15 Jahre in verantwortlichen Funktionen als CFO und Geschäftsführer tätig war“, so Landgard in einer Mitteilung.

Kaltenbach ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter.

Landgard teilte weiter mit, dass damit nun die bereits vor einem Jahr beschlossene Erweiterung des Vorstandes umgesetzt sei.
Gleichzeitig gab die Landgard eine Veränderung in der Geschäftsführung von Landgard Blumen und Pflanzen GmbH bekannt.

Demnach wurde die Position des Geschäftsführers Blumen & Pflanzen für den Geschäftsbereich Einzelhandel und Baumärkte (organisierter Handel) mit Christian Schumacher neu besetzt.

Schumacher wird seine neue Position am 1. Juni 2012 antreten. Christian Schumacher ist 43 Jahre alt, Dipl. Agraringenieur und bisher in verschiedenen Geschäftsleitungsfunktionen tätig.

In seiner derzeitigen Position verantwortet Schumacher den internationalen Vertrieb bei der Firma Kampffmeyer Mühlen GmbH.

Schumacher ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Bereits zum 01.05.2012 hatte der Bereichsleiter Vertrieb im organisierten Handel Paul Thöne, mit Zuständigkeit für Baumärkte und Lebensmitteleinzelhandel, das Unternehmen Landgard aus persönlichen Gründen verlassen.

Man darf gespannt sein, wie sich dieser gesamte Bereich nun mit der neuen Führung entwickeln wird.

Topfpflanzenproduktion unter Wärmeschutzglas ohne Ertrags- und Qualitätsminderung

16 Mai, 16:09, by redaktion Schlagwörter: ,

ZINEG-Versuche: Bei gleichbleibenden Erlösen Einsparungen der Betriebskosten möglich

Die ZINEG-Gewächshäuser der Hochschule Osnabrück wurden als letztes Teilprojekt 2011 in Betrieb genommen.

Dort werden marktrelevante Zierpflanzen unter Wärmeschutzglas (WSG) und als Kontrolle unter Floatglas in Gewächshäusern mit einer Grundfläche von je 144 m² und 4 m Stehwandhöhe kultiviert.

Da WSG eine geringere Lichtdurchlässigkeit als Floatglas hat, wurde mit Ertragseinbußen gerechnet. Es konnte eine Lichtminderung von rund 16 % im Vergleich zum Kontrollhaus gemessen werden.

Die Pflanzenqualität von Pelargonien, Impatiens-Neuguinea, Elatiorbegonien, Alpenveilchen und Weihnachtssternen wurde durch die übliche Erfassung pflanzenbaulicher Parameter, wie Frisch- und Trockenmasse, Höhe und Durchmesser, bestimmt.

Um neben dem Massezuwachs auch den monetären Ertrag bewerten zu können, wurden fünf erfahrene Einkäufer gefragt, wie sie den Wert der Pflanzen beurteilten.

Um eine unbewusste Beeinflussung zu vermeiden, erhielten alle Einkäufer je vier Paletten pro Haus zur Ansicht, insgesamt also acht Paletten.

Und der Mitarbeiter der Hochschule, der die Pflanzen den Einkäufern vorführte, wusste nicht, aus welchem Haus die jeweiligen Pflanzen stammten.

Über die gesamte Saison wurde zumeist ein minimal geringeres Frisch- und Trockengewicht der Pflanzen unter WSG im Vergleich zum mit Floatglas eingedeckten Referenzhaus ermittelt; manchmal unterschieden sich die Werte auch nicht signifikant.

Diese Unterschiede wirkten sich allerdings nicht auf die potentiellen Verkaufserlöse aus. Die Einkäufer konnten keine Unterschiede feststellen.

Sie bewerteten die Pflanzen aus beiden Häusern als qualitativ und damit auch preislich gleich. Dies zeigt die Abbildung exemplarisch für Pelargonien. Verluste durch Befall mit pilzlichen Erregern, die sich durch Nässe ausbreiten können, wurden trotz der höheren Luftfeuchtigkeit nicht beobachtet.

Es muss aber festgehalten werden, dass insbesondere das Frühjahr und der Herbst strahlungsreich waren, so dass das Befallsrisiko entsprechend gering war. Mögliche Folgen erhöhter Luftfeuchtigkeit können noch nicht abschließend bewertet werden.

Der Verbrauch an Gas konnte durch den Einsatz von WSG im ersten Jahr um insgesamt 62% reduziert werden. Dabei ist zu bedenken, dass auch das Kontrollhaus mit einem Ucs-Wert von etwa 5,7 W/m²K deutlich dichter ist als der sonst übliche rechnerische Referenzwert von 7,6 W/m²K.

Im nächsten Schritt soll untersucht werden, ob das geringfügig verminderte Wachstum durch pflanzenbauliche Maßnahmen verbessert werden kann.

Ferner ist zu prüfen, ob die Gewächshausluft mit vertretbarem Aufwand zu entfeuchten ist.

Es kann festgestellt werden, dass nach diesen ersten Ergebnissen mit dem Einsatz von WSG im Zierpflanzenbau bei gleichbleibenden Erlösen deutliche Einsparungen der Betriebskosten möglich sind.

Allerdings müssen noch die höheren Investitionskosten des WSG-Hauses eingerechnet werden. Dies wird in den nächsten Versuchsjahren erfolgen.

Weitere Informationen zum Forschungsverbund ZINEG finden Sie im Internet unter www.zineg.de.

Darüber hinaus steht Ihnen das KTBL auch für direkte Fragen zum ZINEG-Forschungsverbund zur Verfügung.

Fragen zur beschriebenen Untersuchung beantwortet Ihnen Prof. Dr. Andreas Bettin von der Hochschule Osnabrück (a.bettin@hs-osnabrueck.de )

ZVG: Bedeutung der Pflanzen für unser Leben würdigen

16 Mai, 15:49, by redaktion Schlagwörter: ,

Erster “Fascination of Plants Day” am 18. Mai mit vielen Aktionen

„Pflanzen sind unser Leben. Sie liefern uns Nahrungs- und Existenzgrundlage, werden immer mehr auch als Energieträger genutzt, sie heilen, liefern Rohstoffe, verbessern unser Klima und sind Teil unserer Lebenskultur.

Wir freuen uns, dass die umfassende Bedeutung dieser faszinierenden Lebewesen mit dem “Fascination of Plants Day” eine groß angelegte Würdigung erfährt.“

Dr. Siegfried Scholz, Generalsekretär des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), verleiht so der Hoffnung des Berufsstandes Ausdruck, dass so auch das Wissen rund um Pflanzen sowie die Bedeutung zukunftsgerichteter Forschung in diesem Bereich in die Mitte der Gesellschaft getragen und auf breiter Basis verankert werden.

„Wir unterstützen die Forschung, die sich weiteren Innovationen im Bereich Pflanze widmet und fordern die kontinuierliche politische Wertschätzung auch in Form staatlicher Programme, um Wissenschaft, Lehre, Forschung und Praxis darin zu unterstützen, zukunftsfähige Neuerungen und Problemlösungen zu finden“, so Dr. Scholz weiter.

Der Aktionstag „Faszination Pflanze“ wird dieses Jahr erstmals am 18. Mai weltweit begangen und wurde von der European Plant Science Organisation (EPSO) ausgerufen.

In Deutschland haben die Bundesministerinnen Professor Dr. Annette Schavan (Bildung und Forschung) und Ilse Aigner (Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) gemeinsam die Schirmherrschaft übernommen.

30 verschiedene Einrichtungen bieten in Deutschland Aktionen an und informieren rund um Pflanzenforschung, Agrarforschung, Umweltschutz, Biodiversität sowie Bildung und Kunst mit Pflanzen.

So etwa öffnen Universitäten, Botanische Gärten oder Forschungseinrichtungen sowie Künstlerateliers außerplanmäßig ihre Pforten, organisieren Themen-Führungen und Exkursionen oder laden zu Mitmach-Experimenten ein.

Allein in Europa beteiligen sich 29 Länder mit Aktionen rund um diese einzigartigen Lebewesen, weltweit sind es mehr als 500 Institutionen.

Welche Aktionen in Ihrer Region stattfinden, erfahren Sie unter: www.plantday12.eu/germany.htm