Landi: Neuen Markt in der Schweiz eröffnet.

20 April, 08:34, by redaktion Schlagwörter: ,

Unter der Führung der Landi Genossenschaft Seengen ist gestern am Donnerstag, den 19.04.2012 in Reinach (Kanton Aargau) der bisher größte Landi Haus- und Gartenmarkt eröffnet worden.

Der neue Markt wurde mit einem Investitionsaufwand von 7,5 Mio. Euro erstellt und hat eine Gesamtverkaufsfläche von 3.000 m².

Das ca. 10.000 Artikel umfassende Sortiment wird durch die Segmente Bekleidung, Eisenwaren, Gartenbedarf, Gartenmöbel, Haushaltwaren, Heimwerkerbedarf, Kleintierartikel, landwirtschaftliches Zubehör, lebendes Grün und Spielwaren bestimmt.

Aussetzung der Energiesteuerentlastung für BHKW-Anlagen

19 April, 14:32, by redaktion Schlagwörter: , ,

ZVG zeigt sich irritiert über spätes Agieren der Finanzverwaltung

Seit dem 1. April 2012 erhalten Blockheizkraftwerke (BHKW) unter 2 MW für den Brennstoffbezug keine Energiesteuerrückerstattung mehr. Grund hierfür ist ein zu spät gestellter Antrag des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) auf Verlängerung der beihilferechtlichen Ausnahmeregelung bei der EU-Kommission.

Gemäß § 53 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 Energiesteuergesetz (EnStG) wird für KWK-Anlagen unter bestimmten Bedingungen eine völlige Energiesteuerentlastung auf die eingesetzte Brennstoffmenge gewährt. Voraussetzung für die Steuerrückerstattung ist ein Jahresnutzungsgrad der Anlage von mindestens 70 %.

Diese Regelung wurde von der EU-Kommission am 13. Februar 2002 als zulässige staatliche Beihilfe bis zum 31. März 2012 gewährt. Da über den im Oktober 2011 eingereichten Verlängerungsantrag seitens der EU-Kommission noch nicht entschieden wurde, hat nun das BMF einen (vorläufigen) Bearbeitungs- und Auszahlungsstopp verfügt.

Die Regelung betrifft KWK-Anlagen bis zu einer elektrischen Nennleistung von 2 MW. KWK-Anlagen mit einer elektrischen Nennleistung von mehr als 2 MW sind von dieser Maßnahme nicht betroffen. Die Aussetzung gilt allerdings nur für den Brennstoffeinsatz in KWK-Anlagen, der ab dem 1. April 2012 erfolgte. Anträge für eine Energiesteuerrückerstattung des Betriebsjahres 2011, die erst jetzt gestellt werden, sowie Rückerstattungsanträge für die Monate Januar bis März 2012 sind von dieser Regelung nicht betroffen.

Da der Anspruch auf Steuerermäßigung im Energiesteuergesetz weiterhin besteht, wird den Betreibern geraten, wie gehabt den Antrag auf Steuerermäßigung beim zuständigen Hauptzollamt zu stellen. Der entsprechende Antrag (Formularvordruck Nr. 1117) findet sich auf der Internetseite des Zoll unter www.zoll.de.

Die Energiesteuer-Rückerstattung ist ein wichtiger Bestandteil für den wirtschaftlichen Betrieb einer BHKW-Anlage und leistet einen Beitrag zur Liquiditätssicherung der Betriebe. Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) zeigt sich deshalb verärgert, dass eine rechtzeitige Antragsstellung zur Verlängerung der Beihilferegelung versäumt wurde. Wann mit einer Entscheidung der Kommission gerechnet werden kann, konnte im BMF noch nicht in Erfahrung gebracht werden.

Einmal mehr zeigt sich die Behinderung der effizienten KWK-Technologie, mit der ein wichtiger Beitrag zur Energiewende geleistet werden soll, durch die Finanzverwaltung. Auch die angemessene Umsatzbesteuerung beim Wärmebezug aus eigenen Blockheizkraftwerken ist weiterhin nicht geklärt. Bislang werden die Betriebe hier durch ungerechtfertigt hohe Umsatzsteuerzahlungen belastet.

Für die Unternehmen des Gartenbaus ist es bereits das zweite Mal seit 2008, dass Fehler oder Versäumnisse in gültigen Gesetzen auf dem Rücken der Gärtner ausgetragen werden. Planungssicherheit ist kaum noch möglich.

Die EU-Kommission hatte damals entschieden, dass die Steuerbegünstigungen für Unterglasbetriebe teilweise nicht mit EU-Beihilferecht vereinbar waren und die Unternehmen zu Rückzahlungen von bereits erstatteten Beträgen verpflichtet. Um dem vorzubeugen, scheint das BMF jetzt diesen Auszahlungsstopp erlassen zu haben.

Nordrhein-Westfalen auf der Floriade 2012

19 April, 13:01, by redaktion Schlagwörter: , ,

Nordrhein-Westfalen präsentiert sich auf der Floriade 2012 mit einem der spektakulärsten Ausstellungsbeiträge direkt im Eingangsbereich.

In einer Bauzeit von nur fünf Monaten entstand eine faszinierende, ca. 2.400 m² große Architektur- und Gartenlandschaft.

Die Baukosten betrugen 2,3 Millionen Euro.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NRW-Pavillon auf der Floriade in Venlo (Foto Floriade)

Das Bild des Holz-Baukörpers ist geprägt durch die Thematik „Topographie und Landschaft“. Einerseits spielt dieser Ansatz mit der Wahrnehmung der Niederländer von Nordrhein-Westfalen als dem nahen „Alpenersatz“ mit der

Eifel, dem Sauerland oder dem Egge Gebirge, gleichzeitig symbolisiert er das Nordrhein-Westfalen prägende Landschaftsbild mit Hoch- und Tiefebenen.

Holz, ein nachwachsender ökologischer Baustoff, steht zudem für die Bedeutung des Waldes im Hinblick auf Naturschutz und Forstwirtschaft.

Diese begehbare Holzskulptur ist gegliedert in vier Flächenkategorien: die barrierefrei begehbaren Outdoor-Holzflächen, die Pflanzbeete, die aufgefalteten, geneigten Holzflächen und die Indoor-Präsentationsflächen.

Die ebenen Outdoor-Holzflächen dienen als multifunktionale Plattform für Präsentationen und Veranstaltungen sowie als Aufenthaltsbereich und für gastronomische Ereignisse.

In den Pflanzbeeten werden die einzelnen Bereiche des nordrheinwestfälischen Gartenbaus präsentiert: „Baumschule“, „Zierpflanzenbau“, Friedhofsgärtnerei“, „Stauden“, „Obst- und Gemüsebau“ sowie „Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau“.

Angeordnet in farbigen Streifen ändern sich die Beete je nach Jahreszeit. Die Pflanzen werden mehrmals ausgewechselt, um jede Jahreszeit von ihrer schönsten und prächtigsten Seite zu zeigen.

Größere und kleinere Gehölze sorgen für Schatten und zusätzliche Struktur.

Die geneigten und aufgefalteten Holzflächen bieten Raum für Spiel, Spaß und Bewegung.

Neben Malaktivitäten für die Kleinsten können Besucher hier zum Beispiel an einer Kletterwand die „nordrhein-westfälischen Berge“ erobern.

Eingelassene Sitzflächen laden zum Verweilen und Beobachten ein.

Die Indoor-Ausstellungsfläche entsteht aus einer Auffaltung der Holzskulptur.

Im ca. 240 m² großen Pavillon erfährt der Besucher spielerisch alles Interessante und Wissenswerte über die drei Kernthemen Gartenbau, Agrobusiness und Reiseland Nordrhein-Westfalen.

Die Medienwand „Lebendiges Nordrhein-Westfalen“ zeigt dazu hunderte Bilder und typische Szenen.

Digitale Postkarten laden zum Verschicken von Grüßen ein – natürlich ganz zeitgerecht per Mail mit einer E-Card.

Ein interaktiver Film führt die Gäste in die spannende Welt von Tomate, Heidekräutern, Blumenversteigerungen, Gewächshauskulturen und damit ins Reich von Agrobusiness am Niederrhein.

Die Infotheke bietet Prospekte und viele Fachinformationen zu allen Themen. An vielen Tagen finden persönliche Beratungen von Fachleuten rund um Blumen, Pflanzen und Gärten statt.

Mit dem Ausstellungsbeitrag auf der Floriade präsentiert sich das Land Nordrhein-Westfalen in seiner ganzen Vielfalt einem breiten europäischen Publikum.

Vom 16. bis zum 22. April 2012 findet die von der Staatskanzlei NRW organisierte „Nordrhein-Westfalen-Woche“ mit einem

vielfältigen Kultur- und Ausstellungsprogramm auf der Floriade statt.

Branchennews berichtete unter: http://branchennews-garten.de/tag/floriade-2012