Vergrößert und verjüngt zeigt sich der BGV

Wahlen im Bayerischen Gärtnerei-Verband

Vergrößert und verjüngt präsentiert sich das neue Geschäftsführende Präsidium des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes (BGV). Bei der konstituierenden Sitzung Mitte Oktober, wenige Tage nach der Neuwahl, konnte Präsident Roland Albert, Mömbris, erstmals drei Vizepräsidenten begrüßen: Hermann Berchtenbreiter, München, Herbert Puffer, Laufen, und Jürgen Herrmannsdörfer, Würzburg.

Alle vier Kandidaten wurden mit überzeugenden Mehrheiten gewählt. Präsident Roland Albert geht in seine dritte Amtsperiode, die erstmals vier Jahre dauert.

Da in Zukunft nach einer Satzungsänderung jedes Jahr ein Mitglied des Geschäftsführenden Präsidiums für eine Periode von vier Jahren zur Wahl steht, wurde Schatzmeister und Vizepräsident Hermann Berchtenbreiter zunächst für ein Jahr wiedergewählt. Der engagierte Friedhofsgärtner stellt sich damit der Verantwortung in einer Zeit der notwendigen Konsolidierung.

Der bisherige Vizepräsident Michael Speth, Regensburg, trat nach 35-jähriger Verbandsarbeit in vielen verschiedenen Funktionen nicht mehr zur Wahl an. Die Kollegen dankten bei der Landesdelegiertenversammlung mit lang anhaltendem Applaus für sein Engagement und seine berufsständische Loyalität.

Herbert Puffer wurde zunächst für zwei Jahre als Vizepräsident gewählt. Der Inhaber der Gärtnerei Kittl in Laufen-Leobendorf sammelte bereits berufsständische Erfahrung. Der 40-jährige Gärtnermeister ist amtierender Obermeister der Gartenbaugruppe Berchtesgaden und sehr aktiv im Arbeitskreis Junger Unternehmer mit dem selbstgewählten Titel „Perspektive BGV“.

Gärtnermeister Jürgen Herrmannsdörfer gehört dem Präsidium des BGV als zu gewählter Experte bereits seit einigen Jahren an. Er wurde für drei Jahre als Vizepräsident gewählt. Als stellvertretender Obermeister der Gartenbaugruppe Würzburg, aber ganz besonders als Vorsitzender des Bundesverbandes Einzelhandelsgärtner (BVE) im Zentralverband Gartenbau (ZVG) sowie stellvertretender Vorsitzender des Fachverbandes Raumbegrünung und Hydrokultur verfügt der 47-Jährige über große Verbandserfahrung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Geschäftsführende Präsidium des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes (von links) Herbert Puffer, Hermann Berchtenbreiter, Roland Albert und Jürgen Herrmannsdörfer. (Foto: BGV)

Eine rote Geranie ist die „Bayerische Pflanze des Jahres 2011“

Der Bayerische Gärtnereiverband teilt mit:

Eine dunkle Schönheit in samtigem Rot: Die Pflanze des Jahres der Bayerischen Gärtner heißt „Baronesse Sophia“  und ist eine Geranie mit ganz neuen Qualitäten.

„Vor allem die ungewöhnliche Farbe, aber auch ihre Robustheit ließen sie bei der Wahl rasch zur Favoritin aufsteigen“,  erzählt Eva-Maria Geiger von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim und ergänzt:

„Die Fähigkeit von Geranien, auch mal eine Trockenphase schadlos zu überstehen und trotzdem so edel zu wirken, hat die Jury überzeugt.

So einen kostbaren und doch pflegeleichten Hingucker gibt es selten.“

Die Zierpflanzenspezialistin testete die neugezüchtete, hübsche Adelige bereits im vergangenen Jahr.

„Die Fernwirkung dieses tiefdunklen, an königlichen Samt erinnernden Farbtones der Blüten ist einzigartig“  schwärmt Geiger und ist sich sicher:  “Nicht nur Romantiker werden sie lieben, sondern auch die Fans von modernen Pflanzkombinationen.   Denn mit weißen oder gelben Begleitern wirkt diese Geranie besonders jung und frisch.“

Foto: Bayerischer Gärtnerei-Verband E.V.

„Baronesse Sophia“ ist eine Kreuzung aus stehenden und hängenden Sorten – und hat von beiden die besten Eigenschaften geerbt.

Sie wächst schnell und kräftig und schließt rasch Lücken im Balkonkasten oder auf dem Beet.

Ihre halbgefüllten Blüten sind für Geranien sehr groß und vor allem lichtstabil.

Das heißt, dass sie auch bei starker Sonneneinstrahlung nicht ausbleichen oder sich verfärben.

Das dunkle Rot leuchtet von weitem und lässt sich gut mit vielen anderen Balkonpflanzen kombinieren.

Weitere Informationen unter : www.baronesse-sophia.de